Der aktuelle Vorstand des Neustädter Imkervereins.

Entstehungsgeschichte des Neustädter Imkervereins

Der Imkerverein Neustadt feierte im Jahr 2000 sein 75j√§hriges Bestehen. Nachforschungen √ľber die Entstehungsgeschichte unseres Vereins haben ergeben, da√ü sich weit vorher schon Imker aus Neustadt und Umgebung organisiert hatten.
Wenn man den Anf√§ngen der imkerlichen Organisation nachsp√ľrt, stellt man fest, da√ü im Norddeutschen Raum die ersten Zusammenschl√ľsse von Imkern zu Imkervereinen etwa um die Mitte des vorigen Jahrhunderts stattgefunden hat. Die Gr√ľnde daf√ľr waren vielf√§ltig: Gemeinsam war man st√§rker. Eigene Interessen konnten in der Gemeinschaft besser vertreten werden und auch der Obrigkeit gegen√ľber konnte man sich besser behaupten.

Sowohl durch zahlreiche Aussagen von Zeitzeugen bzw. durch noch vorhandene Belege ist dokumentiert, da√ü es im Neust√§dter Land zu dieser Zeit viele Gro√ükorbimkereien gegeben hat, die gr√∂√ütenteils in b√§uerliche Betriebe eingebunden waren. Einige von ihnen aus Neustadt, Empede, Basse und Suttorf haben sich dem ‚ÄěHannoverschen Imkerverein‚Äú andere aus Hagen und N√∂pke dem ‚ÄěNienburger Imkerverein‚Äú angeschlossen.
Der ‚ÄěHannoversche Imkerverein‚Äú wurde bereits im Jahre 1863 gegr√ľndet. Wie in der Chronik ‚Äě125 Jahre Imkervereinsgruppe Hannover‚Äú nachzulesen ist, waren Imker aus Neustadt, Schaumburg, Springe, Burgdorf und sogar aus Alfeld jahrzehntelang Mitglieder im Imkerverein Hannover. Auch die damaligen Imkerlehrmeister, in unserer Ausgabe ist Georg-Heinrich Lebzen dargestellt, haben unsere heutige Imkerei beeinflu√üt. Durch sie sind unsere Imkervorfahren geschult worden und die haben dann ihr Wissen an die n√§chste Generation weitergegeben.

Bereits Anfang der zwanziger Jahre ist von den Neust√§dter Imkern versucht worden, einen eigenen Verein zu gr√ľnden. Die Wege nach Hannover zu Versammlungen waren zu beschwerlich. Ein Schreiben √ľber Gr√ľndungsjahre der Imkervereine zeigt auf, da√ü dieses Vorhaben auch 1924 noch nicht verwirklicht werden konnte (zu wenig Mitglieder). Erst im Jahre 1925 war es dann soweit, einen selbst√§ndigen Neust√§dter Imkerverein zu gr√ľnden.

Das wir √ľber die Gr√ľndung genau informiert sind, verdanken wir dem langj√§hrigen Schriftf√ľhrer unseres Vereins, dem Justizsekret√§r August Dannenbring. Dieser verlas am 04. Dezember 1965, also zum 40-j√§hrigen Jubil√§um, einen von ihm selbst aufgestellten Bericht √ľber ‚ÄěDie Gr√ľndung des Imkervereins Neustadt vor 40 Jahren.‚Äú Danach wurde am 19. April 1925 im ‚ÄěL√ľderschen Saale‚Äú (heute ‚ÄěCalenberger Stuben‚Äú) in Neustadt die Gr√ľndungsversammlung abgehalten.

In den Vorstand wurden gewählt:

1.      Vorsitzender: Landwirt Heinrich Noltemeier aus Neustadt

2.      Vorsitzender: Landwirt Ferdinand Kuhlmann aus Empede

1.      Schrift- und Rechnungsf√ľhrer: Justizsekret√§r August Dannenbrink aus Neustadt

2.      Schrift- und Rechnungsf√ľhrer: Postschaffner Fritz Liebe aus Neustadt

Die genaue Anzahl der Mitglieder bei der Gr√ľndung ist nicht mehr bekannt. Aber in den Jahren danach traten immer mehr Imker dem Verein bei. Sie kamen aus den Orten Neustadt, Empede, Eilvese, Schneeren, Hagen, N√∂pke, Bevensen, Suttorf, Basse, metel, otternhagen, Damkrug, Bordenau und sogar aus Berenbostel. Anreiz f√ľr den Zulauf war sicherlich auch die gemeinsame Zuckerbestellung und der Bezug des Kanastertabaks. Dieser wurde ben√∂tigt, damit eine genaue Durchsicht der V√∂lker vorgenommen werden konnte.

In dieser Zeit wurde mit K√∂rben geimkert. Als Bienenzeitung wurde das ‚ÄěBienenwirt-schaftliche Zentralblatt‚Äú gelesen. Die Bienenweide in der damaligen Zeit war gut. Es gab in der Umgebung genug Fl√§chen mit Raps, Weidenk√§tzchen und Wei√üklee.

 Entwicklung des Imkervereins von der Gr√ľndung bis zur heutigen Zeit

19.April 1925 Gr√ľndung des Imkervereins Neustadt

1.      Vorsitzender: Landwirt Heinrich Noltemeier aus Neustadt

2.      Vorsitzender: Landwirt Ferdinand Kuhlmann aus Empede

1.      Schrift- und Rechnungsf√ľhrer: Justizsekret√§r August Dannenbrink aus Neustadt

2.      Schrift- und Rechnungsf√ľhrer: Postschaffner Fritz Liebe aus Neustadt

1937

Die  Ortsfachgruppen Imker (Ofg.) werden neu gegliedert. Jeder Imker durfte nur Mitglied in der Ortsfachgruppe seines Wohnortes sein. Die Ortsfachgruppenvorsitzenden ernannten ihre Mitarbeiter im Vorstand (sie wurden nicht gew√§hlt).

1937 -1950

Der Schuhmachermeister Wilhelm Kiel aus Neustadt, geb. am 20.05.1884, hat der Ortsfachgruppe Neustadt während des 2. Weltkrieges vorgestanden.

Ab 1949 kann aus vorliegenden Protokollen nachgelesen werden, wie sich der Imkerverein Neustadt weiter entwickelt hat, welcher Vorstand den Verein gef√ľhrt hat und welche Probleme in der Bienenhaltung anstanden. Vereinslokal war das Gasthaus Ruprecht in Neustadt an der Landwehr. Neben der Jahreshauptversammlung wurden in der Regel noch eine bis drei sogenannte Wanderwartversammlungen in unterschiedlichen Orten abghalten. Die Hauptanliegen der Imker waren die Zuckerbestellung und der Honigabsatz. Zu den Hauptversammlungen wurden immer Referenten eingeladen. In der Regel war es der Kreisimkermeister Heinrich Thiele aus Bokeloh.

Aber Ende der50iger Jahre wurden auch Redner vom Landesverband oder vom Bieneninstitut bestellt. Bis 1963 wurde der gesamte Vorstand j√§hrlich gew√§hlt. Ab 1966 nur noch alle drei Jahre. 1950 hatte der Verein 86 Mitglieder mit 848 V√∂lkern. Vier Jahre sp√§ter waren es nur noch 61 Mitglieder. Die Versammlungen wurden im Durchschnitt von jeweils 20 ‚Äď 25 Mitgliedern besucht.

1949

Bei der jahreshauptversammlung am 13.02.1949 werden in den Vorstand gewählt

Vorsitzender: Wilhelm Kiel, Neustadt

Stellvertreter: Robert Klages, Mariensee

Kassenwart: Emil Schade, Bordenau

Schriftf√ľhrer: Hermann Feddler, Neustadt

Bei einer Wanderwartversammlung wird beanstandet, da√ü 1948 mit zu vielen V√∂lkern in die Heide gewandert wurde. Als Gegenma√ünahme wird beschlossen, da√ü zuk√ľnftig nur mit Genehmigung des Vorstandes und auf Antrag in die Heide gewandert werden darf.

1950

Der Vorsitzende Wilhelm Kiel wird √ľberraschend abgew√§hlt. Neuer Vorsitzender wird der bisherige Stellvertreter Robert Klages aus Mariensee. Als Stellvertreter wird er Oberf√∂rster Herbert Quednau aus Mariensee gew√§hlt. Der Kassierer und der Schriftf√ľhrer behalten ihre Posten.

1951

In der Hauptversammlung wird erstmals eine Aufwandsentsch√§digung f√ľr den Vorsitzenden festgelegt, wenn er zu den Landesverbandstagungen f√§hrt. Er erh√§lt drei Glas Heidehonig und ein Tagegeld von 5,00 DM.

Es ist ein kaltes und nasses Jahr mit gro√üen Bienenverlusten. Wer f√ľr hungernde Bienen keinen Zucker hatte, dem sind die Bienen verhungert.

1952

Die Imker Franz Grahle aus Bordenau, Ernst Kiel aus Poggenhagen und Heinrich St√ľnkel aus Basse werden mit der goldenen Nadel geehrt.

Neuerdings gibt es Pappbecher als Ersatz f√ľr teure Honiggl√§ser.

1953

Die Mitglieder werden aufgefordert, bei der anstehenden Viehzählung die genaue Anzahl ihrer Bienenvölker anzugeben. Danach regele sich die Steuerfreiheit des Zuckers.

1954

Der Vorsitzende Klages legt aus beruflichen Gr√ľnden sein Amt nieder. Neuer Vorsitzender wird wieder Wilhelm Kiel aus Neustadt. Alle anderen im Vorstand behalten ihre √Ąmter. Um den Mitgliederschwund entgegen zu wirken, sollen Jungimker gewonnen werden. Unter 18 Jahren sollen diese beitragsfrei aufgenommen werden.

1955

Es wird √ľber Bienenverluste durch Spritzmitteln der Bauern berichtet. Die Witterung ist schlecht; immer starker Wind.

1956

F√ľr diese Jahr gibt es keine Aufzeichnungen.

 1957

Der Vorsitzende Wilhelm Kiel ist im Februar verstorben. Als neuer Vorsitzender wird Franz Grahle aus Bordenau gew√§hlt. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Herbert Quednau aus Mariensee. Auch der Kassierer Emil Schade und der Schriftf√ľhrer Hermann Fedler werden in den √Ąmtern best√§tigt.

1958

Die Vorstandsimker Schade und Fedler tauschen ihre √Ąmter. Schade wird Schriftf√ľhrer und Fedler Kassenwart. Erstmals wird neben den sonst √ľblichen Themen eine Tagesfahrt zu einem Berufsimker in der N√§he von Syke erw√§hnt.

1959

Schriftf√ľhrer Emil Schade erh√§lt als Anerkennung f√ľr seine geleistete Vereinsarbeit die goldene Ehrennadel des Deutschen Imkerbundes.

1960

Erstmals wird ein Arbeitsplan mit monatlichen Themen oder Aktivit√§ten aufgestellt nach dem verfahren wird. Das Landesinstitut f√ľr Bienenforschung in Celle h√§lt am 24. und 25.10.1960 einen Wochenendlehrgang beim Imkerverein Neustadt ab.

Themen sind:

Erfahrungen mit der Carnica-Biene

Fruchtverhältnisse und Betriebsweise

Schwarmverhinderung

Reizf√ľtterung

Hierzu sind auch die Nachbarvereine eingeladen.

1961

Schriftf√ľhre Schade verzieht nach Wunstorf. Neuer Schriftf√ľhrer wird August Dannenbrink aus Neustadt. Auf der Hauptversammlung berichtet der Wanderwart Eschemann, da√ü ein Mitglied ohne Genehmigung gewandert ist. Dieser Imker wurde angezeigt und bestraft. Starke V√∂lkerverluste durch die Nosema Seuche. Der 2. Vorsitzende Quednau berichtet, da√ü er ein solches Bienensterben noch nicht erlebt habe. Es wurde empfohlen, in diesem Jahr den Honig nicht unter 3,30 DM zu verkaufen. Neue Richtlinien f√ľr die Verleihung von Ehrennadeln des Deutschen Imkerbundes werden den Mitgliedern bekanntgegeben. Der Vorstand pr√ľft, wer f√ľr 15-j√§hrige, 25-j√§hrige oder sogar 40-j√§hrige Mitgliedschaft ausgezeichnet werden kann.

1962

Der Vorsitzende Franz Grahle erhält die goldene Ehrennadel des Landesverbandes. In allen Versammlungen werden Vorträge zu Bienenkrankheiten und deren Bekämpfung bzw. zur Vorbeugung abgehalten. Wegen der in den letzten Jahren starken Völkerverlusten durch Krankheit und Spritzschäden haben viele Imker die Imkerei aufgegeben. Es werden neue Mitglieder gesucht.

1963

Auf der Jahreshauptversammlung wird durch den Kreisimkermeister Heinrich Thiele die ‚ÄěHohenheimer Magazinbeute‚Äú vorgestellt. Aus der anschlie√üenden Diskussion kann man entnehmen, da√ü die Mitglieder diese neue Betriebsweise sehr skeptisch bzw. ablehnend betrachten. Angeblich ist sie f√ľr den norddeutschen Raum nicht geeignet, da zu gro√ü und auch zu teuer. Zwei Mitglieder werden vom Verein ausgeschlossen wegen Beitragsr√ľckst√§nde.

 1964

Die Firma Senf aus Celle (Imkereibedarf) wird zu den Versammlungen eingeladen. Die Mitglieder haben so die Möglichkeit, nach den Versammlungen ihre imkerlichen Geräte zu kaufen.

 1965

Der Kassierer Hermann Feddler legt aus Krankheitsgr√ľnden sein Amt nieder. Neuer Kassierer wird der Lehrer Friedrich Stucke aus Neustadt. Die silberne Ehrennadel f√ľr 25-j√§hrige Mitgliedschaft im Deutschen Imkerbund erhalten Hermann Ideker, Hermann P√§tz, Otto Harzmeier, Heinrich Ahrbecker und Heinrich Magers. Die bronzenen Ehrennadel f√ľr 15-j√§hrige Mitgliedschaft gehen an Friedrich Bruns, Karl Meyer, Gustav Wiebe, Karl Wolter,Nikolaus Friedrich, Richard F√∂rster, Adolf Hasselbrink, Herbert Quednau, Alfred Firla, Dr. Joachim Hackbarth und Waldemar Riedel.

Aus Anla√ü des 40-j√§hrigen Bestehens des Vereins wird jedem anwesenden Mitglied auf der Generalversammlung ein Glas Bier aus der Vereinskasse spendiert. Ein Mitglied wird wegen Beitragsr√ľckstand aus dem Verein ausgeschlossen.

1966

Die b√∂sartige Faulbrut tritt vermehrt auf. An die Imker wird appelliert, keinen Auslandshonig zu verf√ľttern. Eine neue Seuchenverordnung regelt, da√ü ab sofort nur mit einem amts√§rztlichen Gesundheitszeugnis gewandert werden darf.

1967

Auf allen Versammlungen werden verschiedene Arten von Beuten vorgestellt und √ľber Vor-und Nachteile dieser Betriebsweisen diskutiert. Unter anderem auch die Trogbeute T 120, die der Deutsche Imkerbund empfiehlt. Erstmals wird von verg√§llten Zucker berichtet, der, entgegen dem richtigen Zucker, steuerfrei bezogen werden kann. Eine Bestellliste weist jedoch aus, da√ü kein Mitglied verg√§llten Zucker bestellt hat.

1968

Das Mitglied Friedrich Bruns aus Neustadt erh√§lt die silberne Ehrennadel, die Mitglieder Gabriel aus B√ľren und Pastor Gester aus Hagen erhalten die bronzene Ehrennadel. Eine im Sptember durchgef√ľhrte Z√§hlung ergab, da√ü im Imkerverein Neustadt 344 V√∂lker bewirtschaftet wurden.

1969

Der gesamte Vorstand tritt aus Altersgr√ľnden zur√ľck. Es gibt eine Neuwahl, bei der die Gew√§hlten bei der Versammlung nicht anwesend waren. Dieser Vorstand hat seine Arbeit aber nie aufgenommen. Der Verein wurde dann jahrelang kommissarisch gef√ľhrt. Die Vorstandsmitglieder August Dannenbrink und Friedrich Stucke werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Nachdem 1969 der gesamte alte Vorstand aus Altersgr√ľnden zur√ľckgetreten war, drohte der Imkerverein auseinanderzubrechen. Die Mitgliederzahl ging auf unter 40 Mitglieder zur√ľck. Um den Fortbestand des Verein zu gew√§hrleisten, √ľbernahm der Realschullehrer Nikolaus Friedrich kommissarisch die Vereinsf√ľhrung. Erste Unterst√ľtzung in allen praktischen Bereichen bekam er vom Imkerkollegen Waldemar Riedel aus Neustadt. Riedel √ľbernahm das Amt des Wanderwartes und stellt wieder die Verbindung zu den anderen Imkern her. So auch zum Imker Helmut Cichos aus Bordenau, der zun√§chst den Bereich der Zucht √ľbernahm. Bald vertrat Cichos aber auch den kr√§nkelnden Vorsitzenden Friedrich in Vereinsangelegenheiten. Eine gro√üe Entlastung f√ľr den kommissarischen Vorsitzenden Friedrich war es, als Herr Peter Ditrichkeit dem Imkerverein beitrat. Er √ľbernahm nicht nur den Posten des Kassenwartes, sondern organisierte auch Ausfl√ľge und Fahrten. Die s√§umigen Beitragszahler hat Ditrichkeit pers√∂nlich aufgesucht, sie zur Zahlung und zum Verbleib im Verein aufgefordert und so dazu beigetragen, da√ü die Mitgliederzahlen wieder anstiegen. In den folgenden Jahren erlebte der Imkerverein eine neue Bl√ľtezeit. Die Mitgliederzahl stieg auf √ľber 80 an. Auf Grund der guten Erfahrung der Imker mit der Carnica-Biene schlo√ü sich der Verein dem Z√ľchterring Weserbergland an, der durch den Z√ľchter Wilhelm Keil geleitet wurde. Die kostenlose Zuchtstoffabgabe vom Zuchtobmann Cichos wurde  von da an zur j√§hrlichen Routine. In den Jahren 1974 ‚Äď 1980 wurden an 61 Imker 1303 Larven abgegeben. 1975 wurde der Vorbr√ľterkasten und der f√ľnf Wabenableger eingef√ľhrt. Ferner wurde auf Anraten des Vorstandes eine Vereinsbibliothek angelegt. Es gab regelm√§√üig Versammlungen und Kl√∂nabende aber auch Vortr√§ge von namhaften Imkern und Referenten des Bieneninstituts. Der Vorsitzende Friedrich hielt Schulungen und Vortr√§ge an der Kreisvolkshochschule f√ľr Jungimker und andere Interessierte ab. Eine neue Bieneseuche, die Varroatose, h√§lt auch im Neust√§dter Verein Einzug. Der H√∂hepunkt dieser Zeit aber war die 50-Jahrfeier des Imkervereins im Freizeitheim Neustadt. Die Anregung zum Vereinsjubil√§um kam vom ehemaligen Schriftf√ľhrer und Ehrenmitglied August Dannenbrink. Neben den Festrednern Dr. F.K.B√∂ttcher aus Erlangen, Dr Gehrke und Herrn Holtermann vom Landesverband, referierte Dannenbrink √ľber die Entstehung und Gr√ľndung des Imkervereins.

1970

Realschullehrer Nikolaus Friedrich √ľbernimmt kommissarisch die Leitung des Vereins. Es wird angeregt eine Vereinsb√ľcherei mit Sachb√ľchern anzulegen. Versammlungslokal ist die Gastst√§tte ‚ÄěTheaterstuben‚Äú in Neustadt.

1971

Aufe den Versammlungen wird vermehrt die Betriebsweise mit Magazinbeuten vorgestellt. Ein Musterstand mit Magazinbeuten wird beim Kollegen Ellermann in Langenhagen besichtigt. Durch Herrn Maarzahl vom Bieneninstitut Celle wird eine Honiglehrveranstaltung mit Honigbewertung durchgef√ľhrt.

1972

Der Vorsitzende Friedrich h√§lt an der Kreisvolkshochschule Kurse f√ľr Imkeranf√§nger ab. Viele dieser Teilnehmer sind dadurch dem Imkerverein beigetreten. Imker Heinrich Peters aus Vesbeck erh√§lt die silberne Ehrennadel des Deutschen Imkerbundes.

1973

Der kommissarische Vorsitzende Friedrich unterhält einen kleinen Fachhandel mit Imkergerätschaften. Dieser gibt den Imkerkollegen die Möglichkeit, vor oder nach Versammlungen Imkergeräte einzukaufen.

1974

Durch die Gebietsreform bedingt, wird der landkreis Neustadt am Rbge. aufgel√∂st und geht in den Landkreis Hannover √ľber. Der Imkerverein Neustadt geh√∂rt von nun dem Kreisimkerverein Hannover an.

1975

Die kommissarisch tätigen Vorstandsmitglieder werden offiziell gewählt.

Vorsitzender wird Nikolaus Friedrich aus Neustadt, Stellvertreter ist Helmut Cichos aus Bordenau, Kassenf√ľhrer Peter Dietrichkeit aus B√ľren und wanderwart Waldemar Riedel aus Neustadt. Der Imkerverein Neustadt wird 50 jahre. Eine gro√üz√ľgige Jubil√§umsfeier wird ausgerichtet. Neben anderen G√§sten berichtet das Ehrenmitglied und Mitbegr√ľnder August Dannenbring √ľber die Entstehung und Gr√ľndung unseres Vereins. Imker Werner Krumrath aus Poggenhagen erh√§lt die bronzene Ehrennadel des D.I.B.

1976

Haupttema auf Versammlungen und Zusammenk√ľnften in diesem Jahr ist die K√∂niginnenzucht. Die Z√ľchter Helmut Cichos und Heinrich B√ľchten halten in Mandelsloh einen Vortragsabend mit dem Thema:‚ÄúJeder kann seine hochwertigen K√∂niginnen selbst ziehen‚Äú. Auf weiteren Informationsveranstaltungen wird das Beschicken von Vorbr√ľterk√§sten, das Umlarven und die weitere Behandlung von Zuchstoff bis hin zum Zusetzen der jungen K√∂niginnen behandelt. In zum Teil selbst gebauten Vorbr√ľterk√§sten erhalten interessierte Imker von nun regelm√§√üig Zuchtstoff der ‚ÄěCarnica-Hoffmann-Linie‚Äú.

1977

Eine neue Bienenkrankheit wird von Asien √ľber Wei√üru√üland nach Deutschland eingeschleppt, die Varroatose. Diese neue Milbenkrankheit macht auch vor den Neust√§dter Bienen nicht halt und stellt die hiesigen Imker vor neuen Aufgaben. Die vaaoatose wird als anzeigepflichtige Seuche ausgewiesen.

1978

Die Imker der gesamten Region wehren sich gegen Verordnungen und Beschl√ľsse, nach denen ‚Äď auf vom Land Niedersachsen ausgewiesenen Natur- und Landschaftsschutzgebiete ‚Äď keine Bienenv√∂lker aufgestellt werden d√ľrfen. Imker Herbert Koch aus Hagen erh√§lt die bronzene Ehrennadel des D.I.B.

1979

Die eingerichtete B√ľcherei wird von den Mitgliedern sehr gut angenommen. Der Vorsitzende beklagt aber den schleppenden R√ľcklauf der B√ľcher. Einige Imker nehmen die B√ľcher jahrelang in Beschlag.

1980

Nikolaus Friedrich legt aus gesundheitlichen Gr√ľnden sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Auf der Jahrehauptversammlung wird der Sonderschullehrer Ewald Behrens in dieses Amt gew√§hlt.

Am 18.10.1980 wird der Sonderschullehrer Ewald Behrens zum 1. Vorsitzenden gew√§hlt. Die von Nikolaus Friedrich begonnene Vereinsarbeit wird von E. Behrens und dem neu gew√§hlten Vorstand fortgesetzt, ausgebaut und verbessert. 1981 erstellt der Vorsitzende eine Vereinssatzung, die bis heute noch ihre G√ľltigkeit hat und nach der verfahren wird. 1986 hat der Imkerverein Neustadt 75 Mitglieder. Die Bieneseuche ‚ÄěVarroatose‚Äú macht den Imkern immer mehr zu schaffen. Von Amts wegen werden Seuchenwarte bestellt, um der Krankheit Einhalt zu gebieten. Versammlungsort ist die Sonderschule in Neustadt an der Arnsf√∂rth. Es finden j√§hrlich Honigbewertungen in Zusammenarbeit mit dem Bieneninstitut Celle statt. Busfahrten und Herbstvergn√ľgen geh√∂ren zum festen kulturellen Programm des Vereins. Zur Bek√§mpfung der Varroatose wird vom Veterin√§ramt angefordert, da√ü bei jedem Volk ab Oktober/November zur Sammlung des Wintergem√ľlls feste Papierb√∂gen, sogenannte Windel, eingelegt werden m√ľssen, die im Fr√ľhjahr zur Untersuchung kommen. F√ľr dieses Einlegen und Herausnehmen der Windeln werden von Amts wegen besondere Seuchenwarte bestellt. Es sind dies: Hans-J√ľrgen Lindemann, Nikolaus Friedrich, Helmut Cichos, Willi Z√∂llner und Herbert Brandes.

1981

Eine Vereinssatzung wird aufgestellt und eingef√ľhrt. Nach dieser Satzung wird der Vorstand neu gew√§hlt.

Vorsitzender: Ewald Behrens, Neustadt

Stellvertretender Vorsitzender: Helmut Cichos, Bordenau

Kassenf√ľhrer: Peter Didrigkeit, B√ľren

Schriftf√ľhrer: Herbert Brandes, Neustadt

Wanderwart: Klaus Roland, Garbsen

Das Vereinsmitglied Hermann Bartling erhält die bronzene Ehrennadel des Deutschen Imkerbundes.

1982

In Zusammenarbeit mit dem Bieneninstitut in Celle wird im Verein eine Honigbewertung durchgef√ľhrt. Die Sieger dieses Wettbewerbs werden auf dem vereinsinternen Herbstfest mit Preisen bedacht. Eine Tagestour geht zur Gro√üimkerei Schunda nach Kuhholz bei Bad Segeberg.

1983

Der Kassenwart Peter Didrigkeit legt sein Amt nieder, Zum neuen Kassenwart wird Hermann Ziller aus Scharrel gewählt.

1984

Der gesamte Vorstand wird wiedergew√§hlt und in seinen √Ąmtern best√§tigt. Tagesfahrt zur Belegstelle auf der Insel Spiekeroog.

1985

Als zweiter Wanderwart wird Karl-Heinz Behrens aus Eilvese in den Vorstand gew√§hlt. Auf der Jahreshauptversammlung wird beschlossen, ein Honigrefraktometer anzuschaffen. Bei den Jubil√§umsfeiern der D√∂rfer Basse und Mandelsloh ist der Imkerverein mit einem Schaustand vertreten. Wegen der Ausbreitung der Varroatose haben s√§mtliche Mitglieder ihre Standpl√§tze anzugeben, jede Wanderung ist den Wanderwarten anzuzeigen. Eine Busfahrt f√ľhrt zur Landbelegstelle M√ľhlensteine.

1986

Der 1. Vorsitzende Ewald Behrens legt sein Amt aus beruflichen Gr√ľnden nieder. Er verzieht nach S√ľddeutschland und verl√§√üt den Imkerverein Neustadt. Bis zur n√§chsten Jahreshauptversammlung √ľbernimmt der 2. Vorsitzende Helmut Cichos kommissarisch die Leitung des Vereins. Die diesj√§hrige Tagesfahrt geht zur gr√∂√üten Korbimkerei Norddeutschlands nach Klein-Meckelden (bei Sittensen).

Bei der Jahreshauptversammlung am 28.03.1987 wird Hermann Ziller aus Scharrel zum 1. Vorsitzenden gew√§hlt. Die Vereinsarbeit wird nach der 1981 aufgestellten Vereinssatzung weiterhin erfolgreich fortgesetzt. Versammlungsorte sind das Freizeitheim in Neustadt und die Waldgastst√§tte in Mecklenhorst. 1990 hat der Verein 59 Mitglieder mit 471 V√∂lkern. Die Anzeigepflicht der Varroatose wird aufgehoben. Als chemisches Bek√§mpfungsmittel gegen die Varroa setzt sich ‚ÄěPerizin‚Äú durch. Alle anderen Bek√§mpfungsmittel werden nach und nach aus dem Verkehr gezogen wegen ihrer R√ľckst√§nde im Honig. Erstmals wird in dieser Zeit eine Fahrt in die neuen Bundesl√§nder (fr√ľher DDR) unternommen. Der Imkerverein ist auf mehreren Veranstaltungen in der Region st√§ndig mit einem Informationsstand vertreten, wie z.B. bei den Heidebl√ľtenfesten in Otternhagen.

1987

Auf der Jahreshauptversammlung wird ein neuer Vorstand gewählt:

Vorsitzender: Hermann Ziller, Scharrel

Stellvertretender Vorsitzender: Helmut Cichos, Bordenau

Kassenf√ľhrer: Erdmann Fischer, Frielingen

Schriftf√ľhrer: Walter Scheithauer, Meyenfeld

Wanderwarte: Klaus Roland, Garbsen und Karl-Heinz Behrens, Eilvese

1988

Es wird eine Ausflugsfahrt zur Korbimkerei Winterhoff bei Hermannsburg unternommen. Zu Ehrenmitgliedern des Vereins werden ernannt: Heinrich Peters, Heinrich B√ľchten, Heinrich Delaminski,Ernst Kayka, Erwin Sander und Nikolaus Friedrich. Die Ehrennadeln des D.I.B. in Bronze erhalten: Norbert Egner, Erich F√∂rster, Werner Hahnebutt, Heinrich Liefer, Georg Paulus, G√ľnther Ramme , Klaus Roland. Die Ehennadel des D.I.B. in Silber erhalten: Helmut Cichos, Peter Didrigkeit, Ernst Kayka, Herbert Koch, Werner Krumrath, Willi Majewski und Erwin Sander . Die goldene Ehrennadel des D.I.B. erhalten: Karl Meyer, Heinrich Peters und Johann Schantl.

1989

Seit dem 01.01.1989 unterliegt die Varroatose nicht mehr der Anzeigepflicht nach dem Tierseuchengesetz. S√§mtliche amts√§rztliche Schutzma√ünahmen zur Bek√§mpfung der Seuche ‚Äď wie z.B. das Einlegen von Windeln ‚Äď werden aufgehoben. In Mariensee und B√ľren tritt die Faulbrut auf. Es wird eine Informationsfahrt zur Gro√üimkerei Baumgarten in Flemhude bei Kiel unternommen.

1990

Der Schriftf√ľhrer Walter Scheithauer stellt sein Amt zur Verf√ľgung. Neuer Schriftf√ľhrer wird Udo Kloppmann aus St√∂ckendrebber. Einige Mitglieder werden vom Verein ausgeschlossen, weil sie ihre Mitgliedsbeitr√§ge nicht bezahlt haben. Erstmals wird eine Fahrt in die ehemalige DDR organisiert und mit gro√üem Erfolg durchgef√ľhrt.

1991

Die Kl√∂nabende werden gut besucht. Die Werbung neuer Mitglieder soll u.a. mit einer Informationswand unterst√ľtz werden. Desweiteren sollen neue Imker umgehend geschult und mit entsprechenden Schulungsmappen ausgestattet werden.

1992

Der 1. Vorsitzende Hermann Ziller legt sein Amt aus beruflichen Gr√ľnden nieder. da sich kein neuer Kandidat f√ľr diesen Posten findet, wird der Verein zun√§chst kommissarisch vom 2. Vorsitzenden Helmut Cichos weitergef√ľhrt. Auch der Schriftf√ľhrer Udo Kloppmann stellt sein Amt zur Verf√ľgung. Auf der Jahreshaupversammlung wird der Vorstand des Vereins erweitert und neu gew√§hlt. Er setzt sich zusammen aus:Helmut Cichos als kommissarischer Vorsitzender, Erdmann Fischer als Kassenf√ľhrer, Rudolf L√∂ffler und G√ľnter Neumann als Schriftf√ľhrer, Hanns Stahmer und Hans-J√ľrgen Lindemann als B√ľcher und Pressewart. Seuchen und Best√§ubungswarte bleiben Karl-Heinz Behrens und Klaus Roland, Honigobm√§nner werden Helmut Cichos, Peter Dietrichkeit, Erdmann Fischer, Willi Z√∂llner, Vergn√ľgungsausschu√ü Wilfried Zuraw. G√ľnter Neumann und Heinrich Liefer. Zum diesj√§hrigen Standbesuch l√§dt Karl-Heinz Behrens nach Eilvese ein.

Nachdem der Verein √ľber ein Jahr lang kommissarisch vom 2. Vorsitzenden Helmut Cichos gef√ľhrt wurde, konnte 1993 endlich wieder ein Mitglied f√ľr das Amt des 1. Vorsitzenden gewonnen werden. Am 06.03.1993 wird Hans Stahmer aus Bordenau zum ersten Vorsitzenden des Imkervereins Neustadt gew√§hlt. Damit hat wieder jemand aus der ‚ÄěBerufsgruppe der P√§dagogen‚Äú den Vorsitz √ľbernommen. Wie sich in den n√§chsten Jahren herausstellt war diese Wahl ein Gl√ľcksgriff. Eine nie gekannte Aktivit√§ts-und Informationsflut setzte ein. Mit Rundschreiben, Mitgliederverzeichnissen, Versammlungsprotokollen und Hinweisen √ľber Jahresaktivit√§ten, die jedem Mitglied zugesandt wurden, erreichte der Vorstand, da√ü alle Mitglieder gleicherma√üen √ľber die Vereinsarbeit informiert waren und sich am Vereinsleben beteiligen konnten. Zu Versammlungen oder Kl√∂nabenden werden Referenten vom Bieneninstitut, von der Landwirtschaftskammer oder vom Landesverband eingeladen. Auch die kulturelle Seite kommt nicht zu kurz. Wie schon in den vergangenen Jahren, werden Tagesfahrten mit interessanten Zielen unternommen. Hierzu sind die Kollegen der Imkervereine Osterwald und Wunstorf immer herzlich willkommen. Besichtigungen der Bienenst√§nde bei einigen Imkerkollegen mit anschlie√üendem Picknick erfreuen nicht nur die Mitglieder, die ganze Familie ist dazu eingeladen. In der Brosch√ľre ‚ÄěDer Imkerverein Neustadt e.V. stellt sich vor‚Äú gibt der Verein eine Informationsschrift heraus f√ľr alle, die sich f√ľr die Bienenhaltung interessieren. 1993 hat der Verein 57 Mitglieder mit 456 V√∂lkern. Vereinslokal wird die Gastst√§tte Schrader in Eilvese.

1993

Der gesamte Vorstand, einschließlich des erweiterten Vorstandes wird auf der Jahreshauptversammlung neu gewählt.

Vorsitzender: Hanns Stahmer, Bordenau

2. Vorsitzender: Wilfried Zuraw, Neustadt

Schriftf√ľhrer: Rudolf L√∂ffler, Poggenhagen

Kassenwart: Erdmann Fischer, Frielingen

In den erweiterten Vorstand wurden gewählt:

Zuchtobmann: Hermann Ziller, Scharrel

Honig-, Wander- und Seuchenwart: Karl-Heinz Behrens, Eilvese

Pressewart: Rudolf Löffler, Poggenhagen

B√ľcherwart: Hanns Stahmer, Bordenau

Eine Tagesfahrt nach Mölln wird unternommen. Standbesuch beiWilfried Zuraw in Neustadt.

1994

Der Jahresbericht weist ausdr√ľcklich auf eine sehr gute Beteiligung der Mitglieder bei den angebotenen Aktivit√§ten hin. Die diesj√§hrige Tagesfahrt geht nach Hohen Neuendorf und Potsdam. Der langj√§hrige Vorsitzende und sp√§tere Ehrenvorsitzende Nikolaus Friedrich ist verstorben. Standbesuch bei Erhard Schr√∂der in Suttorf.

1995

das Vorstandsmitglied Nieders√§chsischer Buckfast-Imker, Herr Kleinfeld, referiert auf einem Kl√∂nabend zum Thema ‚ÄěImkern mit der Buckfast-Biene‚Äú. Vorstandsmitglied Wilfried Zuraw organisiert wie auch schon in den Vorjahren mit gro√üem Anklang einen Informationsausflug zur Belegstelle Torfhaus im Harz. Erhard Haufe richtet den diesj√§hrigen Standbesuch aus.

1996

Bei den turnusm√§√üig anstehenden Vorstandswahlen werden in den √Ąmtern der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Schriftf√ľhrer best√§tigt. Neu gew√§hlt wurden

Kassenwart: Cornelia Jathe, Mecklenhorst

In den erweiterten Vorstand werden gewählt:

Wander- und Seuchenwart: Karl-Heinz Behrens, Eilvese

Honigobmann: Erhard Schröder, Suttorf

B√ľcherwart: Erhard Haufe, Eilvese

Auf die Wahl eines Zuchtobmanns wird verzichtet.

Die Fachb√ľcherei des Vereins umfasst mittlerweile 54 B√ľcher und wird flei√üig von den Mitgliedern genutzt. Standbesuch beim Imkerkollegen Manfred Gewetzki in Suttorf.

1997

Der Verein hat 58 Mitglieder und es wurden insgesamt 10 Klönabende abgehalten.
Die b√∂sartige Faulbrut tritt wieder vermehrt in unserer Region auf. Auch im Neust√§dter Bereich m√ľssen Sperrbezirke eingerichtet werden. Imkermeister Lau vom Bieneninstitut Celle gibt auf einem Informationsabend Tips √ľber Ursachen, Erkennungsm√∂glichkeiten, Behandlungsmethoden und Vorbeugema√ünahmen bei Faulbrut. Ein Informationsblatt ‚ÄěHilfe mein Nachbar hat Bienen!‚Äú wird vom Vorstand erstellt und an Interessierte abgegeben. Der Imkerverein, vertreten durch Wilfried Zuraw und Erhard Haufe, nimmt an der Ferienpassaktion der Stadt Neustadt teil. Der diesj√§hrige Sommerausflug geht zum Landwirtschaftsmuseum nach H√∂sseringen in der L√ľneburger Heide. Eine Radtour f√ľhrt rund um das Steinhuder Meer. Zum Standbesuch treffen sich die Imker beim Kollegen Siegfried Vogler in Mecklenhorst.

1998

Der Verein hat 59 Mitglieder
Prof. Dr. Dustmann Vom Bieneninstitut h√§lt einen interessanten Vortrag √ľber das Thema ‚ÄěMensch und Biene‚Äú. Wilfried Zuraw organisiert eine Ausflugsfahrt in die L√ľneburger Heide zum Wilseder Berg. Walter Scheithauer l√§dt zum Standbesuch nach Meyenfeld ein. Der Kreisimkervorsitzende Fuhrich h√§lt zum Jahresabschluss ein Referat mit dem Thema ‚ÄěDie Bienenwanderung, gestzliches und praktische Tips dazu‚Äú. Die Ehrennadel des D.I.B. in Bronze erhalten: Karl-Heinz Behrens, Heinrich Glade, G√ľnter Bernhard, Hans-J√ľrgen Gutt, Hans-J√ľrgen Lindemann, Werner Neumann, Joachim Riedel, Walter Scheithauer, Erhard Schr√∂der , Wolfgang Sternitzke, Willi Volkmann, Hermann Ziller, Ingeborg Zimmermann und Wilfried Zuraw. Die Ehrennadel in Silber erhalten: Norbert Egner, Erdmann Fischer, Erich F√∂rster , Georg Paulus und G√ľnther Ramme.

 

1999

Bei den anstehenden Vorstandswahlen stellt sich der 1. Vorsitzende nicht mehr zur Wahl. Auch die anderen Vorstandsmitglieder stellen ihre √Ąmter zur Verf√ľgung. Diese st√ľrzt den Verein in eine tiefe Krise. Erst auf einer zweiten au√üerordentlichen Mitgliederversammlung gelingt es, einen neuen Vorstand zu w√§hlen.
Vorsitzender: Walter Scheithauer, Meyenfeld
2. Vorsitzender: Helmut Cichos, Bordenau
Kassenwart: Hans-J√ľrgen Lindemann, Eilvese
Schriftf√ľhrer: Wilhelm Seide, Bordenau
Seuchenwart: Karl-Heinz Behrens, Eilvese
Honigobmann: Manfred Kasparek, Neustadt
B√ľcherwart: Erhard Haufe , Eilvese
Der diesj√§hrige Standbesuch findet bei G√ľnter Ramme in Esperke statt. Im Herbst h√§lt der Kreisvorsitzende Fuhrich einen interessanten Dia-Vortrag √ľber Streuobstwiesen und alte Obstsorten.

2000

Der Imkerverein kann in diesem Jahr auf eine 75-j√§hrige Vereinsarbeit zur√ľckblicken. Zur Feier wird eine kleine Chronik mit Originalbelegen und Bildern  in Verantwortung von Wilhelm Seide, G√ľnter Ramme, Helmut Cichos und Heinz Segelke herausgebracht. Auf der Jahreshauptversammlung wird beschlossen, aus diesem Anlass eine kleine Feier auszurichten. Wilfried Zuraw organisiert den diesj√§hrigen Imkerausflug zur Rhododendronbl√ľte nach Bremen. Erhard Haufe hat die Imkerkollegen zu Gast beim Standbesuch in Eilvese.
Im Februar legt Manfred Kasparek aus gesundheitlichen Gr√ľnden sein Amt als Honigobmann nieder.
Im Juni legt Karl-Heinz-Behrens ohne Begr√ľndung sein Amt als Wander-und Seuchenwart nieder.
Am 18.11.2000 wird das 75-jährige Bestehen des Imkervereins Neustadt beim Vereinswirt Schrader in
Eilvese mit einem gemeinsamen Essen und anschlie√üend etwas ‚ÄúMusik vom Band‚ÄĚ gefeiert.
Ehreng√§ste sind: B√ľrgermeister Heidemann Neustadt, Dieter H√§seler, Stadtdirektor Neustadt, Frau Renate Schulz-Sandhof, 2. Vorsitzende des Landesverbandes, Georg Schuster als Gesch√§ftsf√ľhrer des Landesverbandes
und Gerhard Fuhrich, 1. Vorsitzender des Kreisimkervereins Hannover.
In einer Ausstellung im Museum zur Stadtgeschichte zeigte der Verein die Entwicklung der Imkerei.
Helmut Cichos √ľbernimmt kommissarisch das Amt des Wander-und Seuchenwartes.

2001

Der Verein hat 58 Mitglieder mit insgesamt 435 Bienenvölkern
Auf der Jahrehauptversammlung wird Erhard Haufe zum Wander-und Seuchenwart gewählt, das Amt des
B√ľcherwartes √ľbernehmen Berns Billerbeck und Heinrich Niemeyer zusammen.
Die Ehrennadel in Silber erhält Wolfgang Sternitzke
Manfred Gewetzki erklärt sich bereit den diesjährigen Standbesuch auszurichten.
Die Ausrichtung eines Vereinsausfluges wird von Wilfries Zuraw abgelehnt da der Vorstand nicht
bereit ist ein Ausfallrisiko zu tragen f√ľr den Fall das nicht gen√ľgend Teilnehmer gefunden werden.
Am 19. Oktober h√§lt Gerhard Fuhrich einen Vortrag zum Thema ‚ÄúDie Versicherungen des Imkers‚ÄĚ.

2002

Auf der Jahreshauptversammlung wird beschlossen den √ľberh√∂hten Kassenbestand in den n√§chsten
5 Jahren durch einen geringeren Ortsvereinsbeitrages erheblich zu mindern.
Goldene Ehrennadel : Herbert Koch Hagen, Werner Krumradt Poggenhagen
Silberne Ehrennadel: Hans-J√ľrgen Gutt Neustadt, Ehrhard Schr√∂der Garbsen
Bronzene Ehrennadel : Heinrich B√ľchten Mandelsloh, Manfred Gewetzki Neustadt, Helmut Homann
Borstel, Helmut Kiel Neustadt, Georg May Esperke, Rudolf Wolff Schloss-Ricklingen
Der gesamte Vorstand wird wiedergewählt.
Den Standbesuch richtet Erich Machulla aus
Am 25. Oktober h√§lt Gerhard Fuhrich einen Vortrag zum Thema ‚ÄúAmeisen - Lachniden - Bienen‚ÄĚ

2003

Die Ehrennadel des D.I.B. in Silber erhalten: Karl-Heinz Behrens und Hans-J√ľrgen Lindemann aus Eilvese
Die Ehrennadel des D.I.B. in Bronze erhalten: Josef Halanke Neustadt, Dr. Frankl Klobassa Mariensee,
Carsten Kr√ľger Vesbeck und Hanns Stahmer aus Bordenau
Zur Jahreshauptversammlung sind auch die Vorsitzenden der Ortsvereine Osterwald IK Orthmann und
Wunstorf IK Thiele eingeladen.

2004

Der Verein hat 51 Mitglieder mit insgesamt 422 Bienenvölkern.
Der 1. Vorsitzende verleiht die Goldene Ehrennadel an Helmut Cichos Bordenau und an Peter Didrigkeit,
die Silberne Ehrennadel bekommt Ingeborg Zimmermann aus Bordenau
Im laufendem Jahr werden 5 Kl√∂nabende und eine Weihnachtsfeier abgehalten. Der IK Fritz M√ľller
richtet den Standbesuch aus.

2005

Der Verein hat 51 Mitglieder mit insgesamt 466 Bienenvölkern.
Ehrengäste der Jahrehauptversammlung sind der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Hannoverscher Imker
J√ľrgen Fr√ľhling und der 1. Vorsitzende des Kreisimkervereins Gerhard Fuhrich. Sie verleihen auch IK Heinrich
Peters die Ehrenurkund des Landesverbandes f√ľr 65-j√§hrige Mitgliedschaft, nachtr√§glich bekommt IK Peters
auch noch die 50-jährige Ehrennadel. Die Bronzene Ehrennadel bekommen Erich Machulla Neustadt und Wilhelm Seide Bordenau verliehen.
Der Vorstand wird einstimmig wiedergew√§hlt, bis auf Hans-J√ľrgenen Lindemann der aus pers√∂nlichen Gr√ľnden
nicht kandidiert. Als neuer Kassenwart wird Norbert Knop gewählt.
Der diejährige Standbesuch findet beim IK Heinrich Niemeyer in Hagen statt.
Erhard Haufe organisiert am 12. August die Besichtigung der Heidelbeerplantage Wassermann was bei schönem
Wetter ein voller Erfolg wurde.
Vom Veterinäramt wird das erlöschen der AFB der Bienen in Esperke bekanntgemacht.
 

2006

Der Verein hat jetzt 49 Mitglieder mit insgesamt 427 Bienenvölkern.
Auf der Jahrehauptversammlung werden zahlreiche Ehrenurkunden und Ehrennadeln verliehen.
Die Bronzene Ehrennadel bekommen Udo Kloppmann Stöckendrebber und Rudolf-Löffler Poggenhagen
Die Silberne Ehrennadel bekommen Bernhard G√ľnther Mariensee und Walter Scheithauer Meyenfeld
Die Goldene Ehrennadel bekommen Norbert Egner Neustadt und Georg Paulus Poggenhagen
Der zun√§chst geplante Standbesuch bei Horst Rabe konne aus gesundheitlichen Gr√ľnden nicht realisiert werden,
stattdessen wurde von Helmut Cichos ein Ausflug zur Heidelbeerplantage Wassermann mit anschließender
Wanderung zur Moorh√ľtte organisiert.

2007

Der Verein hat 42 Vereinsmitglieder mit insgesamt 394 Völkern.
Es wurden 6 Klönabende abgehalten wobei im April der ehemalige Vorsitzende des Kreisimkervereins
Gerhard Fuhrich einen Vortrag zum Thema ‚ÄúHonig im Imkerhonigglas des D.I.B.‚ÄĚ hielt.
Die von Helmut Cichos geplante Fahrt ins Uchter Moor wurde trotz vieler Voranmeldungen nicht der
erhoffte Erfolg, weil viele IK es versäumten sich rechtzeitig abzumelden.
Eine B√ľcherkiste f√ľr den Verleih der Vereinsb√ľcher kommt zum ersten mal zur Sprache.
Die Goldene Ehrennadel bekommen Erich F√∂rster und G√ľnter Ramme
Die Silberne Ehrennadel bekommt Hermann Ziller
Die Bronzene Ehrennadel bekommen Bernd Billerbeck, Winfried Damerow, Heinrich Delaminski, Erhard Haufe
und Hartmut Jathe.
Die Domain www.imkerverein-neustadt.de wurde eingerichtet, bislang noch ohne Inhalt
IK Heinrich Petres (Träger der goldenen Ehrennadel) und IK Helmut Homann sind dieses Jahr verstorben

2008

Der Verein hat 46 Vereinsmitglieder mit insgesamt 381 Völkern
Es wurden wieder 6 Informations- und Klönabende abgehalten.
Die Mitgliedschaft zur Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft besteht ab 26 Völker je Imker.
Der Obstbaumversuchsring ‚ÄúAltes Land‚ÄĚ wirbt um weitere Bet√§ubungsimker zur Obstbaumbl√ľte.
Die Best√§ubungspr√§mien betragen 30-50 ‚ā¨ pro Volk.
Die Verdienstmedaille LV Hannoverscher Imker f√ľr langj√§hrige Vorstandsarbeit als 2. Vorsitzender und mehrfach
kommissarischer 1, Vorsitzender wurde IK Helmut Cichos √ľberreicht.
Die Silberne Ehrennadel bekommt Manfred Gewetzki
Die Bronzene Ehrennadel bekommt Heinrich Niemeyer
Die √úberreichung erfolgt durch den Vorsitzenden des Landesverbandes Hannoverscher Imker, Herrn J√ľrgen Fr√ľhling
Neuwahl des gesamten Vereinsvorstands
1. Vorsitzender Walter Scheithauer
2. Vorsitzender Helmut Cichos
Kassenwart Norbert Knop
Schriftf√ľhrer Wilhelm Seide
Gesundheits- und Wanderwart Erhard Haufe
B√ľcherwart Heinrich Niemeyer

Bilder Jahreshauptversammlung 2008
 

2009

Der Verein hat 47 Vereinsmitglieder mit insgesamt 417  V√∂lkern
Es wurden wieder 6 Informations- und Klönabende abgehalten.
Die Silberne Ehrennadel bekommt Wilfried Zuraw
Die Bronzene Ehrennadel bekommt Siegfried Vogler

2010

Der Verein hat 48 Vereinsmitglieder mit insgesamt 432 Völkern
Es wurden wie immer 6 Informations- und Klönabende abgehalten.
Aus Alters-und Gesundheitsgr√ľnden m√∂chte Walter Scheithauer den Vorsitz abgeben und und es werden
Neuwahlen f√ľr den 1. Vorsitzenden vorgezogen.
Norbert Knop wird einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Walter Scheithauer war 11 Jahre 1. Vorsitzender und bekommt zum Dank ein Präsent.
Die neuen Medien halten Einzug, Klönabende werden jetzt mit Notebook, Leinwand und Beamer
abgehalten. Themen werden f√ľr die angesetzten Kl√∂nabende festgelegt und vermehr werden Bild, Film
und Tontr√§ger eingesetzt. Die Internetseite des Imkervereins wird erstellt und mit Leben gef√ľllt.

2011
Der Verein hat 48 Vereinsmitglieder mit insgesamt 441 Völkern
Angeboten wurden 7 Informations- und Klönabende , eine sehr gut besuchte Vereinsfahrt in die
Kirchdorfer Heide (siehe auch Bilder unter ‚Äúalte Termine‚ÄĚ) und die Weihnachtsfeier.
Der Ortsvereinsbeitrag wird wieder auf 12,-‚ā¨ erh√∂ht, die Erh√∂hung wird einstimmig angenommen.
Neuwahl des gesamten Vereinsvorstands
1. Vorsitzender Norbert Knop
2. Vorsitzender Rudolf Löffler
Kassenwart Sven Fachmann
Schriftf√ľhrer Wilhelm Seide
Gesundheits- und Wanderwart Erhard Haufe
B√ľcherwart Heinrich Niemeyer
Honigobmann Wilfried Zuraw
Rudolf L√∂ffler bietet einen VHS Kursus zur Bienenhaltung an, mit 8 √ľberwiegend j√ľngere Teilnehmer wir der
Kursus in Neustadt durchgef√ľhrt.
Verstorben ist IK Hans-J√ľrgen Gutt aus Neustadt.

2012
Der Verein hat wieder 54 Vereinsmitglieder mit insgesamt 495 Völkern
Angeboten wurden 7 Informations- und Klönabende , ein Standbesuch in Schneeren bei IK Annette Beyer
und die Weihnachtsfeier.
Es werden im aktuellen Jahr 4 Schadensgutachten erstellt (2 x Diebstahl, 1 x Einbruchdiebstahl ins Bienenhaus und
1 x Vandalismus.
Die Silberne Ehrennadel bekommen Josef Halanke und Dr.Franc Klobasa
Die Bronzene Ehrennadel bekommen Annette Beyer und Heinz Segelke